Am 19. November 2020 übernimmt die international renommierte Ethnologin das Amt vom derzeitigen Präsidenten Klaus-Dieter Lehmann.


Seniorforschungsprofessorin und neue Präsidentin des Goethe-Instituts Carola Lentz (Foto: Goethe Institut / Loredana La Rocca)

Die Wahl zur neuen Präsidentin des weltweit vertretenen Goethe-Instituts wurde von Bundesaußenminister Heiko Maas bestätigt. Er begrüßte die Entscheidung des Präsidiums des Goethe-Instituts vom September 2019. Das als Verein organisierte Institut hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Kenntnis der deutschen Sprache im Ausland zu fördern, die internationale kulturelle Zusammenarbeit zu pflegen und ein umfassendes, aktuelles Deutschlandbild zu vermitteln.

Forschung und Lehre an der JGU

Vor ihrer Wahl zur Präsidentin des Goethe-Instituts wirkte die Ethnologin vor allem am Institut für Ethnologie und Afrikastudien der JGU, an das sie im Jahr 2002 als Professorin berufen worden war. Sie hat durch ihre wissenschaftliche Arbeit und ihre Lehre sowie durch ihr Engagement in der Doktorandenausbildung und diversen Forschungsverbünden entscheidend zur nationalen und internationalen Profilierung des Instituts beigetragen. Ihre Verdienste um das Institut, den Fachbereich 07 Geschichts- und Kulturwissenschaften und die JGU wurden im Jahr 2019 mit der Zuerkennung einer der wenigen rheinland-pfälzischen Seniorforschungsprofessuren gewürdigt.

Für ihre neue Aufgabe, das weltweit tätige Kulturinstitut der Bundesrepublik Deutschland mit 157 Instituten in 98 Ländern zu führen, wünschen wir ihr viel Erfolg!


Mehr im JGU MAGAZIN:

Wer wissen möchte, warum Carola Lentz schon im Jahr 2013 aufgrund ihres langjährigen Engagements in Ghana zum "maalu naa" ernannt wurde, dem/der sei der folgende Artikel im JGU MAGAZIN empfohlen:
"Mainzer Ethnologin wird zum Chief in Ghana" (13. März 2014)

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