Foto: Peter Pulkowski / © JGU

Als Sohn eines Chirurgs aus Kalabrien und einer elsässischen Mutter am 8. September 1930 in Zürich geboren, wuchs Mario Adorf als uneheliches Kind im rheinland-pfälzischen Mayen auf. Seine Mutter gab ihm mit auf den Weg, dass er sich anstrengen solle: Studieren wäre der richtige Weg, wenn nicht, dann könne er auch Metzger werden.

Vom Hörsaal auf die Theaterbühne

Mit 20 Jahren machte sich Adorf auf den Weg nach Mainz, um in der nur wenige Jahre vorher neugegründeten JGU zu studieren. Doch der beginnende Erfolg als Schauspieler zog Adorf aus dem Hörsaal und auf die Theaterbühne. Ende der 1950er und auch international in den 1960er-Jahren gelingt Adorf der Durchbruch auf der Leinwand. In insgesamt über 200 Film- und Fernsehrollen spielte er sich im Laufe seiner Karriere in die Herzen des Publikums.

Ehrendoktorwürde seiner Alma-Mater

Im Jahr 2010 wurde Gutenberg-Alumnus Adorf, der trotz seines Erfolges auf der Leinwand dem Theater nie den Rücken gekehrt hatte, für sein beeindruckendes Lebenswerk mit der Ehrendoktorwürde der JGU ausgezeichnet. "Mario Adorf hat die deutsche und europäische Filmgeschichte über Jahrzehnte geprägt und in hohem Maße zum theaterkulturellen Wiederaufbau der Bundesrepublik Deutschland beigetragen", erklärte JGU-Präsident Prof. Dr. Georg Krausch in seiner Würdigung.


Mario Adorf bei der Übergabe der Urkunde seiner Ehrendoktorwürde durch JGU-Präsident Prof. Dr. Georg Krausch (l.) und dem damaligen Ministerpräsidenten des Landes Rheinland-Pfalz Kurz Beck (r.)



Wir gratulieren dem Ehrendoktor der JGU und Gutenberg-Alumnus Mario Adorf zu seinem 90. Geburtstag!



Mehr lesen & sehen:

Über seine Zeit als Student in Mainz lesen Sie mehr im Beitrag des JGU Magazins "Mario Adorf kehrt zurück an seine Universität".

Das gesamte Gespräch mit dem damaligen Staatssekretär Salvatore Barbaro und Journalist Bernhard Nellessen, für das Schauspieler Mario Adorf anlässlich des Jubiläums "70 Jahre Wiedereröffnung der JGU" auf den Campus zurückkehrte, können Sie auf Youtube sehen:

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Ansprechpartner

Max Lindemann

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