Eine virtuelle Ausstellung kuratiert von Professor Ulrich Hellmann über die Geschichte der künstlichen Kälte, die Woche für Woche um weitere Inhalte und zahlreiche Bilder erweitert wird.

Die Wissenschaftliche Stadtbibliothek der Stadt Mainz präsentiert bis zum 11. September 2020 die virtuelle Ausstellung "Kaltgestellt - Wie die Kälte in die Küche kam". Kuratiert wurde die ungewöhnliche Schau von Professor Ullrich Hellmann, der bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand eine Klasse für Metallbildhauerei an unserer Kunsthochschule leitete und Eigentümer der wahrscheinlich größten Sammlung von Miniaturkühlschränken weltweit ist.

Eigentlich sollte die Ausstellung am 13. Mai in der Stadtbibliothek offiziell eröffnet werden. Bedingt durch die Schließung der Wissenschaftlichen Stadtbibliothek aufgrund der Corona-Pandemie und die Ungewissheit, wann und in welchem Umfang der geplante Ausstellungsraum wieder öffnet, haben sich Kurator Hellmann und das Team der Wissenschaftlichen Stadtbibliothek dazu entschieden, nicht die Vitrinen in der Galerie der Bibliothek zu bestücken, sondern die Inhalte und zahlreichen Bilder im Internet zu präsentieren.

Entstanden ist eine mit umfangreichem Bildmaterial ausgestattete Webseite, die Kälte nicht nur als physikalisch-technisches Phänomen nachzeichnet und ihren volkswirtschaftlichen Nutzen betont, sondern auch auf die sozialen und kulturellen Dimensionen eingeht.

Während der Ausstellung kommen zudem wöchentlich neue Inhalte hinzu und für diejenigen, denen die insgesamt 17 Themenblöcke nicht reichen, gibt es weitere Buch- und Literaturtipps.

Hier geht's zur virtuellen Ausstellung "Kaltgestellt - Wie die Kälte in die Küche kam"

Weitere Links zum Thema:
Podcast "Doppelkopf: Am Tisch mit Ullrich Hellmann, 'Kühlschrank-Vernarrter'" - hr2 vom 30.6.2020 (47:44 Min)

Previous item