Der seit 1964 ständig ergangene Ruf der Westdeutschen Rektorenkonferenz nach der Einrichtung selbständiger, funktionsfähiger Universitäts-Pressestellen hat in Mainz Gehör gefunden. Nach langwierigen Verhandlungen konnte Jogu jetzt aus dem Ei springen, nachdem der Landtag im neuen Haushaltsgesetz die lebensnotwendigen Mittel für die personelle und sachliche Ausstattung der Pressestelle bewilligt hat.

Mit diesen einleitenden Worten in eigener Sache begann die erste Ausgabe der Jogu im Jahr 1970. Mit einer Auflage von insgesamt 7500 Exemplaren erschien das Mitteilungsorgan der Pressestelle regelmäßig während der Semestermonate mit mindestens drei Ausgaben pro Semester.

Ob erfreuliche Neuigkeiten, Aufreger oder Amüsantes: In der Jogu waren die Geschichten des jeweiligen Semesters zu finden, und in den 1980-er Jahren stieg die Auflage der auf dem Gutenberg-Campus frei ausliegenden Zeitschrift auf insgesamt 10.000 Stück.

In den 2000-ern nahm die Bedeutung des Internets stark zu, so dass die Jogu vom JGU Magazin (www.magazin.uni-mainz.de) abgelöst wurde. Im Dezember 2009 erschien mit Nr. 210 die letzte Ausgabe der Jogu.

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Sollte noch jemand das Heft 19/1972 in seinem eigenen Archiv aufbewahren, dann würde sich das Universitätsarchiv sehr darüber freuen. Das entsprechende Heft ist die einzige Ausgabe der JOGU, die im Archiv fehlt.

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