Sportwissenschaften | 2017

Wenn ich an meine Zeit in Mainz und an der JGU denke, fällt mir als Erstes ein …

Meine Kommilitonen und die gute Zeit, die ich an der JGU hatte. Der große gemeinsam Campus fast aller Fakultäten sowie das Zusammenkommen aller Fachbereiche.

Mein Lieblingsort auf dem Gutenberg-Campus war …

Die Boden- und Geräteturnhalle.

Prof. … wird mir immer im Gedächtnis bleiben, weil …

Prof. Dr. Dr. Perikles Simon, weil mich sein detailliertes und spezifisches Fachwissen unglaublich beeindruckt hat.

Das Wichtigste, was ich aus meiner Studienzeit mitgenommen habe, ist …

Mich kritisch mit Themen auseinanderzusetzen. Zuhören hat mich weitergebracht als Reden.

Das würde ich heutigen Studierenden mit auf den Weg geben:

Sei offen für Neues. Hinterfrage das Neue kritisch. Gestehe dir Fehler ein und denke nie, dass du den einzig richtigen Weg gefunden hast.

David Corell, Sprint-Coach, Jahrgang 1993, begann bereits mit 18 Jahren, andere Sportler zu trainieren. Von 2013 bis 2017 studierte er Sportwissenschaft an der JGU und absolvierte eine DLV-A-Trainerausbildung. Seine berufliche Laufbahn startete er als Cheftrainer Kurzsprint im Hessischen Leichtathletikverband. 2019 wurde er Nachwuchsbundestrainer für die U20-Sprinter. Er betreute die siegreiche deutsche 4x100 Meter-Staffel und Elias Goer (Silber über 200 Meter) bei den U20-Europameisterschaften in Schweden. Auch die Deutschen Meister über 100 Meter von 2018 und 2019, Kevin Kranz und Michael Pohl, werden von ihm trainiert. 2019 wurde er vom Deutschen Leichtathletikverband (DLV) als „Nachwuchstrainer des Jahres“ und von der Stadt Frankfurt als Trainer des Jahres ausgezeichnet. 2021 stellte sein Athlet Kevin Kranz den deutschen Rekord über 60 Meter ein und wurde Vizeeuropameister. Seit März 2021 ist David Corell für den DLV als Bundesstützpunkttrainer Sprint und Assistent des leitenden Bundestrainers tätig. Bei den Olympischen Spielen 2021 betreute Corell zusammen mit dem leitenden Bundestrainer Ronald Stein die Frauen- und die Männer Staffel über 4x100 Meter, die Platz fünf bzw. sechs belegten.

Bildquellen | Porträt: © Frieder Scheuschner



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