Physik | 1973

Wenn ich an meine Zeit in Mainz und an der JGU denke, fällt mir als Erstes ein …

die sehr angenehme räumliche Nähe (fast) aller Institute auf dem Uni-Campus.

Mein Lieblingsort auf dem Gutenberg-Campus war …

der Botanische Garten.

Prof. … wird mir immer im Gedächtnis bleiben, weil …

Prof. Fricke, da er mir einen guten Zugang zur Atom- und Kernphysik eröffnet hat.

Das Wichtigste, was ich aus meiner Studienzeit mitgenommen habe, ist …

die Herangehensweise zur Lösung komplexer Vorgänge, auch fachübergreifend.

Das würde ich heutigen Studierenden mit auf den Weg geben:

Der fachlichen und pädagogischen Qualität der zu wählenden Uni sollte ein großer Stellenwert beigemessen werden, da dies für den Inhalt der studentischen Ausbildung von zentraler Bedeutung ist. Danach erst sollten z.B. ein hoher Freizeitwert und gute Infrastruktur im Umfeld betrachtet werden.

Dr. rer. nat. Elke Göbel, Stifterin, Jahrgang 1948, studierte Physik an der JGU und schloss 1973 mit dem Diplom ab. Sie promovierte anschließend an der Universität Münster am Institut für Physikalische Chemie. Danach wurde sie Forschungsstipendiatin am Mainzer Max-Planck-Institut für Chemie, Abteilung Kosmochemie. Beim Zweiten Deutschen Fernsehen war Dr. Elke Göbel danach als Systemorganisatorin tätig und verantwortete u. a. die Umstellung der Verwaltungssysteme RA und RK-P auf SAP-Standardsoftware.

Dr. Elke Göbel ist der JGU in besonderer Weise und seit Jahrzehnten verbunden: Sie engagiert sich als Mitglied im Kuratorium der „Freunde der Universität Mainz e. V.“ und fördert gemeinsam mit ihrem Mann Dr. Rainer Göbel verschiedene Einrichtungen und Programme der JGU, u. a. das Deutschlandstipendium. Gleich zweimal gründete das Ehepaar Göbel eine Stiftung an der JGU, im Jahr 2017 die Dres. Elke und Rainer Göbel-Stiftung zugunsten des Fachbereichs 08 – Physik, Mathematik und Informatik – und erst kürzlich die Dres. Göbel Klima-Stiftung, die klimatologische Fragestellungen und Projekte ins Zentrum ihrer Fördertätigkeit an der JGU stellt.

Bildquellen | Porträt: © JGU/Thomas Hartmann



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