Sprache, Kultur, Translation: Deutsch, Englisch, Spanisch | 2017

Wenn ich an meine Zeit in Germersheim und an der JGU denke, fällt mir als Erstes ein …

dass die Wege so kurz waren und ich nur zwei Minuten von meiner Wohnung zum Campus in Germersheim brauchte.

Mein Lieblingsort auf dem Germersheimer Campus war …

der Park hinter dem Neubau.

Prof. Müller wird mir immer im Gedächtnis bleiben, weil …

ich bei ihm meine erste Hausarbeit geschrieben habe und seine Einschätzung meiner Leistung gleichzeitig sehr aufmunternd und sehr ernüchternd war.

Das Wichtigste, was ich aus meiner Studienzeit mitgenommen habe, ist …

dass sich Dinge und Vorstellungen ändern, man nie weiß, was die Zukunft bringt, wie sich das Leben entwickelt und man offen für Neues sein sollte, um keine Chancen zu verpassen.

Das würde ich heutigen Studierenden mit auf den Weg geben:

Entscheidet euch nie gegen etwas, nur weil ihr euch nicht traut – man wächst an seinen Aufgaben und meistens ist alles gar nicht so schlimm.

Prof. Dr. Jean Nitzke, Translationswissenschaftlerin, Jahrgang 1987, forscht und lehrt als außerordentliche Professorin an der Universität Agder in Norwegen am Department of Foreign Languages and Translation.

Sie studierte Sprache, Kultur und Translation (Deutsch, Englisch, Spanisch) am Fachbereich 06 Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft in Germersheim und schloss 2011 mit dem Master ab. Danach arbeitete sie zunächst als Übersetzerin in Leipzig, bevor sie 2012 als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin an die JGU nach Germersheim zurückkehrte. 2017 wurde sie hier promoviert.

Jean Nitzkes Forschungsschwerpunkte umfassen insbesondere Übersetzungsprozessforschung, kognitive Prozesse während der Übersetzung sowie maschinelles Übersetzen und dessen Nachbearbeitung.

2019 übernahm sie für ein Jahr eine Vertretungsprofessur am Institut für Übersetzungswissenschaft und Fachkommunikation an der Universität Hildesheim. Zum April 2021 wurde sie an die Universität Agder in Norwegen berufen.

Bildquellen | Porträt: © Jean Nitzke



Zurück zur Übersicht | „75 aus 75“