Freie Bildende Kunst | 1990

Wenn ich an meine Zeit in Mainz und an der JGU denke, fällt mir als Erstes ein …

Es waren die ersten professionellen Schritte zu meiner späteren Arbeit als freischaffender Künstler in einer sympathischen Studentenstadt.

Mein Lieblingsort auf dem Gutenberg-Campus war …

waren die Werkstätten des Fachbereichs Kunst.

Prof. … wird mir immer im Gedächtnis bleiben, weil …

Prof. Hans-Jürgen Imiela … weil er mich durch sein immenses Wissen und sein Temperament beeindruckt hat. Außerdem hat er mich fachlich begleitet und gefördert.

Das Wichtigste, was ich aus meiner Studienzeit mitgenommen habe, ist, …

dass man nicht an einem Ort kleben, sondern die Vielfalt der Möglichkeiten nutzen sollte.

Das würde ich heutigen Studierenden mit auf den Weg geben:

Genießt die Zeit und macht was daraus!

Karlheinz Oswald, Bildhauer, Jahrgang 1958, studierte ab 1981 an der JGU Freie Bildende Kunst. 1990 schloss er sein Bildhauerstudium mit Diplom ab. Bekannt ist er vor allem für seine in Eisen und Bronze gegossenen Plastiken bekannter Persönlichkeiten im öffentlichen Raum, zu seinem Gesamtwerk gehören aber auch Glasfenster und Gemälde.

Für seine Figuren und Büsten wurde Karlheinz Oswald mehrfach mit Kunstpreisen ausgezeichnet; 1985 erhielt er den Daniel-Henri-Kahnweiler-Förderpreis, 2009 den Ehrenpreis der Ike und Berthold Roland-Stiftung. Zudem erhielt er mehrere Stipendien, unter anderem ein Förderstipendium der JGU und das Gutenberg-Stipendium der Stadt Mainz. 1987 war er Mainzer Stadtdrucker.

Die Hinwendung zum Thema Tanz geschieht noch in Oswalds Studienzeit. Bei Aufenthalten in Italien, New York, Berlin und Düsseldorf intensivierte er seine Tänzerstudien. Seine Werke zeigt Karlheinz Oswald in zahlreichen Einzel-Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen. Heute lebt und arbeitet er in Zürich und Locarno.

„Rheintöchter“ am Fort Malakoff

„Rheintöchter“ am Fort Malakoff (Rheinufer, Mainz)

Gutenberg-Skulptur an der Christophskirche in Mainz

Gutenberg-Skulptur an der Christophskirche in Mainz

Bildquellen | Porträt, Rheintöchter, Gutenberg-Skulptur: © Fotostudio Lumen in Frankfurt / Martin Joppich



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