Rechtswissenschaft | 1987

Wenn ich an meine Zeit in Mainz und an der JGU denke, fällt mir als Erstes ein …

Die langen Diskussionen bei Kaffee mit den Kommilitonen und Kommilitoninnen.

Mein Lieblingsort auf dem Gutenberg-Campus war …

Die Cafeteria des Philosophicums.

Prof. … wird mir immer im Gedächtnis bleiben, weil …

Prof. Pflug und Prof. Krümpelmann.

Das Wichtigste, was ich aus meiner Studienzeit mitgenommen habe, ist …

Das Vertrauen in mich und meine Fähigkeiten.

Das würde ich heutigen Studierenden mit auf den Weg geben:

Dass man sich selbst immer genügend Zeit geben sollte, um rauszufinden, was einem wirklich wichtig ist.

Marie-Luise Anna „Malu“ Dreyer, Politikerin (SPD), Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Jahrgang 1961, studierte ab 1980 zunächst Anglistik und Katholische Theologie an der JGU, wandte sich nach einem Jahr aber der Rechtswissenschaft zu. Sie schloss das zweite Staatsexamen 1990 mit Prädikat ab. Ab 1989 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften der JGU, bevor sie 1991 als Richterin auf Probe nach Bad Kreuznach ging. 1994 trat sie in die SPD ein.

Weitere berufliche Stationen Malu Dreyers umfassen den Wissenschaftlichen Dienst des Rheinland-Pfälzischen Landtags in Mainz (1992-1995), die Position der Hauptamtlichen Bürgermeisterin von Bad Kreuznach (1995-1997) und das Amt als Dezernentin für Soziales, Jugend und Wohnen der Stadt Mainz (1997-2002). 2002 wurde sie Ministerin für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit im Kabinett des damaligen Ministerpräsidenten Kurt Beck. Das Ministerium führte sie bis 2012.

2013 wurde Malu Dreyer als erste Frau zur Regierungschefin von Rheinland-Pfalz gewählt. Bis 2016 regierte sie mit einer rot-grünen Koalition, anschließend stand sie bis 2021 an der Spitze des ersten rot-gelb-grünen Regierungskabinetts. Auch bei der Landtagswahl 2021 gewann sie mit der SPD die meisten Stimmen.

Bildquellen | Porträt: © Staatskanzlei RLP/ Elisa Biscotti



Zurück zur Übersicht | „75 aus 75“